Schloßführungen

Die Chronik

Das Auerbacher Schloß wurde um 1230 n. Chr. als weithin sichtbare Wehr-Burg auf dem “Urberge” von den Landgrafen von Katzenelnbogen erbaut. Die Hochburg erfuhr im 14. Jahrhundert umfangreiche Neu- und Erweiterungsbauten und letztlich fast ihre heutige mächtige Gestalt. Die Festung diente der Abschreckung von Feinden, zur Sicherung der engen Straße “Pass” in Zwingenberg und der Verteidigung der gesamten Obergrafschaft Katzenelnbogen. Die Verwaltung der Obergrafschaft oblag ca. 200 Jahre einem Amtmann, der seinen Hauptsitz auf dem Auerbacher Schloss hatte. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts starb das Geschlecht der Katzenelnbogener mit Graf Philipp dem Älteren aus. Seine Tochter Anna heiratete den hessischen Grafen Heinrich und brachte ihr riesiges Vermögen mit in die Ehe. Im 30jährigen Krieg wurde die inzwischen veraltete und waffenlose Wehranlage eingenommen und stark beschädigt. Marschall Turenne zog 1674 im Auftrag des französischen Königs Ludwig XIV. auch durch die Bergstraße und zerstörte alle Orte und Burgen. Vergeblich suchten die Bewohner von Auerbach, Hochstätten und Balkhausen Schutz hinter den Mauern. Durch einen unterirdischen Gang gelang es einer Gruppe Bergschotten, in den Schlosshof einzudringen und mit den Verteidigern und deren Gebäuden übelst umzugehen. Danach war die Burganlage verwaist und zerfiel mehr und mehr.
1820 stürzte der nördliche Turm ein und wurde erst 30 Jahre später wieder erbaut. Nun widmete sich der Großherzog von Hessen der Burganlage. Er renovierte sie und fügte sie bereits 1903 der hessischen Denkmalpflege zu.

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